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Nicola Schmidt

"Ich arbeite seit nunmehr 30 Jahren beim und für den BR. Angefangen habe ich als Kameraassistent, wurde dann Tontechniker, war ca. 5 Jahre freigestellter Personalrat, davon die Hälfte der Zeit stellvertretender Personalratsvorsitzender im ÖPR München. Seit etwa einem Jahr arbeite ich mit einem Mediengestaltervertrag als Kameramann für Bayern aktuell "

Ralf Eger

"1987 habe ich beim BR als Hospitantin, dann Redakteursvertreterin begonnen und bin seit 1989 als Redakteurin verantwortlich für die Programmhefte und Publikationen von Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Neben den Publikationen habe ich auch zahlreiche Sendungen, auch Sendereihen, für BR-Klassik produziert. Für den Personalrat engagiere ich mich, weil der Stellenabbau in Bereichen der BR-Produktion, die das Kerngeschäft des BR sowie seine hohe Qualität ausmacht, und weil der ungehinderte Ausbau hochdotierter Stellen in der Verwaltung und Intendanz in den letzten Jahren beunruhigend war und ist. Ebenso entspricht die Auslagerung der einst qualitätsvollen Produktion nicht dem Grundgedanken des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Dagegen kann der Personalrat zwar nicht aktiv vorgehen, aber er kann auf die Fehlentwicklung immer wieder hinweisen und an die Geschäftsleitung appellieren, diesen Weg nicht weiterzugehen."

Renate Ulm

"Seit 13 Jahren arbeite ich als Produktionstechniker im Bayerischen Rundfunk, aber erst durch einen Gerichtsprozess vor 3 Jahren bin ich endlich in Teilzeit fest angestellt worden. In Zeiten, die von Abbau, Sparzwang und bisweilen wenig durchdachten Umbaumaßnahmen geprägt sind, sind wir Mitarbeiter zum Spielball von Plänen geworden, die am grünen Tisch entworfen wurden. Die Belange der Mitarbeiter gehen bei diesen Planspielen viel zu oft unter. Ich möchte mich dafür einsetzten, das wir gerade im Produktionsbetrieb nicht leichtfertig eine angemessene Bezahlung untergraben, indem Mediengestalter für gleichwertige Tätigkeiten eine deutlich schlechtere Bezahlung als Kollegen erhalten. Auch kann ich nicht tatenlos zusehen, wenn hochqualifizierte Mitarbeiter durch den Dauereinsatz mit einfachen Tätigkeiten demotiviert werden.
Als jemand der in Teilzeit beim BR arbeitet und sonst auf dem freien Markt unterwegs ist, möchte ich auch mein externes Wissen mit einbringen."

Friedemann Rapp

"Seit nun mehr 33 Jahren arbeite ich beim BR. Zuerst als Azubi, dann Assistentin und seit über 28 Jahren als Cutterin. In dieser langen Zeit hatte ich schon einige technologische Neuerungen, vom Filmschnitt, über Videoschnitt bis hin zum nonlinearen Computerschnitt sowie zahlreiche arbeitszeitliche, wie auch programmliche Veränderungen mitgemacht und mitgetragen. Leider blieb auch mir zuletzt der juristische Weg bei der Durchsetzung meiner Rechte, bezüglich der Wiederaufstockung nach der kinderbedingten Teilzeit, nicht erspart. Schade eigentlich. Im Laufe von über dreissig Jahren hat sich zwar das Vokabular verbessert, zu Beginn meiner Laufzeit hieß es noch wörtlich: „Die Zeit von Blut Schweiß und Tränen ist angebrochen, wir müssen den Gürtel enger schnallen“, allein die fortwährende Forderung nach Einsparungen hat sich sogar noch gesteigert. Klar dürfen und wollen wir uns auch jetzt nicht den technologischen und medialen Entwicklungen versperren. Klar ist aber auch dass dies nicht auf Kosten von Qualität, Fairness und Wertschätzung gehen darf.
 „Baue deinen Erfolg auf den Dienst an Anderen, nicht auf Kosten Anderer.” Jackson Brown Jr."

Birgit Sahin

"Hallo, ich heiße Martin Derner und arbeite seit 1997 als Tonmeister beim BR. 2000 kam ich zur Freimanner SG Sounddesign. Außerdem bin ich seit ein paar Jahren Mitglied des Personalrats. Wie viele andere Menschen halte ich es für wichtig, sich über die gesellschaftlichen Probleme unserer Zeit Gedanken zu machen. Allerdings hat der Personalrat weder die Macht noch den Auftrag, die Welt oder unsere Gesellschaft zu verändern. 
In Zeiten von Stellenabbau, zunehmender Arbeitsauslagerung und Kündigung des Gehaltstarifvertrages sollten der gewählten Personalvertretung unsere Arbeitsplätze, die Qualität unserer Arbeit und eine gerechte Entlohnung wesentlich wichtiger sein als die Änderung von Gesellschaft und Welt. Wer bei der Personalratsarbeit andere Prioritäten setzt, scheint den Ernst unserer eigenen Lage noch nicht erkannt zu haben. Der Personalrat vertritt uns, das Personal! Und das sollten seine Mitglieder auch nicht vergessen."

Martin Derner

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Susanne Droege

"Jeder Mitarbeiter, jeder Bereich ist ein Teil des BR. Ich möchte, dass deshalb auch alle Mitarbeiter und alle Bereiche in die Zukunft des BR eingebunden werden."

Paul Köppl

"Hallo, mein Name ist Florian T. Kaminski und ich arbeite seit über zwanzig Jahren für den Bayerischen Rundfunk als Produktionsfahrer. Ich möchte mich als Personalrat dafür einsetzen, dass wir für alle Mitarbeitenden eine Anlaufstelle bieten, die bei Problemen die bestmögliche Lösung findet."

Florian Kaminski

"Liebe Kolleg:innen, ich bin Alexander Spiegl und arbeite im BR als Ausbilder für unsere Mediengestalter Bild und Ton. Mir ist wichtig, dass langgediente Mitarbeiter:innen mehr Wertschätzung erfahren und für junge und neue Mitarbeiter:innen mehr Perspektiven geschaffen werden. GB2 Verträge sind meiner Meinung nach keine langfristige Lösung. Wir verlieren motivierte und kreative Mitarbeiter und die Kollegen mit Festanstellung hängen in der Dauereinarbeitungs-Schleife fest."

Alexander Spiegl

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Robert Speckner

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Thomas Wittmann

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Hans Mielich

"Ich bin seit 1993 beim BR Fernsehen, seit 2003 Kameramann. Mein Anliegen ist im Besondern, mich einzusetzen, den in meinen Augen unwirtschaftlichen und unsozialen Abbau des Produktionsbetriebs aufzuhalten und in vernünftige Bahnen zu lenken."

Markus Greißl

"Mein Name ist Susanne Baumgartner. Ich bin Mediengestalterin, Fotografin und Erzieherin und seit 24 Jahren beim BR als Bildtechnikerin in der Studio- und AÜ-Techniktätig. Immer habe ich mich als Teil einer großen Familie mit wunderbaren Teamkollegen gefühlt und mich mit Engagement und Eigeninitiative in meinem Berufsfeld eingesetzt. Durch meine multifunktionale Zusatzqualifikation als Generalist und Einblicke in die Welt eines Mediengestalter bin ich zu der Einsicht gekommen, dass man weitaus effektivere und qualitativ bessere Ergebnisse erzielen kann, wenn in einem erfahrenen Team gearbeitet wird, denn gute Produkte entstehen eher durch ein professionelles Miteinander und nicht unbedingt durch SINGLETEAMS. Mir liegt viel daran, dass der BR wieder das Potenzial seiner eigenen, guten Mitarbeiter sieht und dieses auch nutzt. Für mich scheint es absurd, dass BR-Mitarbeiter bei Fremdfirmen für BR-Produktionen arbeiten, weil diese kein qualifiziertes Personal haben. Damit begibt sich der BR in eine große Abhängigkeit, außerdem bin ich überzeugt, dass die eigenen, gut eingearbeiteten Mitarbeiter auf längeren Zeitraum dem BR finanziell mehr einsparen könnten, als es Fremdfirmen tun. Daher plädiere ich für mehr TRANSPARENZ im Bezug auf Kosten und Nutzen der von dem BR vergebenen Aufträge an Fremdfirmen. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass unser tolles, kollegiales Miteinander bestehen bleibt und wir uns alle zusammen weiter entwickeln, um dem BR neue Türen zu öffnen. "

Susanne Baumgartner

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Oliver Höpfner

"Der öffentlich-rechtliche Rundfunk stand wohl noch nie so in der Diskussion wie in den letzten Jahren. Bei allem Bewusstsein für den, durch die bisher nicht stattgefundene Gebührenanpassung entstandenen Kostendruck, ist der Weg, den der BR hierbei beschreitet, mit Sorge zu betrachten. Vor allem im Produktionsbetrieb werden Kompetenzen und wertvolles Knowhow nicht genutzt und gepflegt, sondern ausgelagert. Wertschätzung scheint kaum mehr eine Rolle zu spielen. Es gelingt offenbar nicht in einem ausreichendem Maß, die Mitarbeiter „mitzunehmen“. Hier geht nicht darum, sich Entwicklungen zu versperren – wobei die Frage gestattet sein mag, ob alle Maßnahmen tatsächlich wirtschaftlich und inhaltlich sinnvoll sind – aber eine positive Weiterentwicklung gelingt nur mit motivierten Mitarbeitern. Darauf wieder das Augenmerk zu richten und sich für Transparenz und Fairness einzusetzen sowie dafür, dass eben die Kompetenz und das Know-how der Mitarbeiter nicht verloren geht, sondern auch im Sinne des öffentlich-rechtlichen Qualitätsanspruches weiterhin eingesetzt wird, ist mein Ziel. "

Sebastian Pfeil

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Marcus Marschall

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Antje Lüdtke-Schönmann

"Über 30 Jahre beim BR festangestellt , die goldenen Zeiten miterlebt , sehe immer schlimmere Zeiten auf uns zukommen und möchte dem entgegenwirken , damit der BR wieder im alten Glanz erstrahlt. Viele Grüße, Zoltán"

Zoltan Kascha

Claus Zingler

• geb. 1963 in München, wohnhaft in Landshut 
• seit 1987 beim BR als Festangestellter 
• bis 1998 Kameraassistent für Film und EB 
  mit 5 Jahren Studio Rom (auch Schnitt) 
• seit 1998 Kameramann für Film und EB 
• IHK-geprüfter Ausbilder für 
  Mediengestalter Bild/Ton, 
  Mitglied des IHK- Prüfungsausschusses 
• 2 Jahre Ausbilder beim BR 
• 1 Jahr in der Filmbestandssicherung 
• seit 1 Jahr Mitarbeiter Audiofingerprinting

Martin Prucker

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